{"id":22,"date":"2011-02-23T03:15:58","date_gmt":"2011-02-23T02:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/2011\/02\/23\/australien-sydney-22\/"},"modified":"2011-02-23T03:15:58","modified_gmt":"2011-02-23T02:15:58","slug":"australien-sydney-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/happy-lama.de\/blog\/2011\/02\/23\/australien-sydney-22\/","title":{"rendered":"Australien &#8211; Sydney"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Strecke Melbourne \u2013 Sydney wurde bequem per Zug<br \/>\nzurueckgelegt. Fuer meine ersten Tage in dieser Stadt wollte ich etwas neues<br \/>\nausprobieren: Couchsurfing. Dahinter verbirgt sich ein per Website (<a href=\"http:\/\/www.couchsurfing.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.couchsurfing.com<\/a>) nutzbares Netzwerk<br \/>\nvon Menschen aus der ganzen Welt, die sowohl Privatuebernachtungen anbieten als<br \/>\nauch suchen. In den zu erstellenden Profilen kann man Details zu den<br \/>\nUnterkuenften und den jeweiligen Hosts erfahren. Durch einen Reisebekannten aus<br \/>\nAsien habe ich einen Kontakt zu Allen aus Sydney bekommen. Nach einer Anfrage<br \/>\nueber die Homepage hatte er auch zugestimmt und ich konnte insgesamt drei<br \/>\nNaechte auf einer Matratze in seiner Wohnung uebernachten. Das Mehrfamilienhaus<br \/>\nlag ca. 40 Minuten von der City entfernt in einem ruhigen Stadtteil.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298425689.jpg\" \/><\/p>\n<p>In dem Haus habe ich die ersten drei Naechte verbracht. Mein<br \/>\nHost Allen war ein Angestellter der Stadt Sydney und als IT-Fachmann fuer das<br \/>\nNotrufnetz mitverantwortlich. Dadurch musste er viel arbeiten und ich bekam<br \/>\neinen Wohnungsschluessel. Am ersten Abend war noch eine andere Couchsurferin,<br \/>\neine Franzoesin in der Wohnung. Er war sehr nett und hat uns sogar zum Essen<br \/>\neingeladen. Nach den drei Naechten bin ich dann in ein Hostel<br \/>\nnaeher an der Stadt gezogen, da es so einfacher ist, neue Leute kennen zu<br \/>\nlernen.<\/p>\n<p>Insgesamt sind in Australien extrem viele Deutsche<br \/>\nanzutreffen. Es scheint einen gewissen Reiz zu haben, ans andere Ende der Welt zu<br \/>\nreisen. Bei einer kostenlosen Stadtfuehrung (Trinkgeldbasis) habe ich neben<br \/>\neiner Schwedin auch einen Deutschen kennen gelernt. Er war<br \/>\nam Ende seines mehrwoechigen Australienurlaubs und wir haben in den naechsten<br \/>\nTagen zusammen den Wildlifepark, das Aquarium, den Sightseeingtower und ein<br \/>\npaar Bars erkundet.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298425866.jpg\" \/><\/p>\n\n<p>Der Architektur studierende Guide der kostenlosen<br \/>\nStadtfuehrung.<\/p>\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298425918.jpg\" \/><br \/>Skyline Sydney.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298425981.jpg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426045.jpg\" \/><\/p>\n\n<p>Sydney Harbour Bridge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426106.jpg\" \/><\/p>\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426161.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die weltberuehmte Oper. Aus der Naehe betrachtet sieht das<br \/>\nGebaeude gar nicht mehr so spektakulaer aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426215.jpg\" \/><\/p>\n\n<p>Das Dach besteht aus Fliesen. Interessanterweise hat der<br \/>\neigentliche Architekt (damals unbekannt und relativ unerfahren) durch einen<br \/>\nStreit mit der australischen Regierung, u.a. wegen der Kostenexplosion und<br \/>\ndauernder Zeitverzoegerungen beim Bau, die Fertigstellung nicht mehr selbst<br \/>\ngeleitet sowie bis heute das Opernhaus NIE selbst besucht\u2026schade fuer so ein<br \/>\nLebenswerk!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426315.jpg\" \/><\/p>\n<p>Deutschland, Schweden, Deutschland.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426510.jpg\" \/><\/p>\n<p>Installation in der Naehe des Opernhauses.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426570.jpg\" \/><\/p>\n<p>Waghalsiger Sprung ueber aengstliche Touristenkoepfe an der<br \/>\nPromenade.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298426745.jpg\" \/><\/p>\n<p>Der Schlusspunkt der Stadtfuehrung.<\/p>\n<p>Sydney gefaellt mir besser als Melbourne, da hier einfach<br \/>\nmehr zu sehen, zu erleben &amp; die<br \/>\nWassernaehe einfach grossartig ist. Zwischen den beiden Staedten gibt es auch<br \/>\neinen kleinen \u201cFight\u201d, welche Stadt denn besser sei. Diese Art von Rivalitaet<br \/>\ngibt es amuesanterweise immer wieder ueberall auf der Welt.<\/p>\n<p>Die restliche Zeit habe ich damit verbracht, den beruehmten<br \/>\nBondi Beach zu besuchen (nicht so toll), mit der Faehre u.a. nach Manley zu<br \/>\nfahren(super!), die Harbour Bridge zu Fuss zu erkunden(windig), dem Fischmarkt<br \/>\neinen Besuch abzustatten(naja), zu shoppen(Zurueckhaltung), zu schlemmen(Vollgas)<br \/>\n&amp; die Stadt auf mich wirken zu lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298427168.jpg\" \/><\/p>\n\n<p>Moevenueberfall auf eine offene Essenstuete am Manley Beach<br \/>\n;).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298427316.jpg\" \/><\/p>\n\n<p>Spaziergang auf der Harbourbridge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/happy-lama.de\/blog\/wp-content\/uploads\/imported-media\/images\/1298427613.jpg\" \/><\/p>\n<p>Riesen auf dem Fischmarkt.<\/p>\n<p>Dann musste ich auch<br \/>\nlangsam die restliche Zeit in Australien verplanen. Da die Flut im Norden<br \/>\nAustraliens immer schlimmer wurde, konnte ich meine Plaene, am Great Barrier<br \/>\nRiff zu tauchen und auf Fraser Island zu uebernachten, nicht mehr<br \/>\nverwirklichen. Statt dessen habe ich aufgrund des ersten positiven Eindrucks einen<br \/>\nzweiten Great Ocean Road Trip organisiert. Im von Deutschen ueberschwemmten<br \/>\nHostel habe ich zudem Sarah kennengelernt. Sie entschloss sich, mit auf den<br \/>\nRoad Trip zu kommen.<\/p>\n<p>Bevor es allerdings wieder zurueck nach Melbourne, dem Startpunkt<br \/>\ndes Trips, gehen konnte, musste ich mir aufgrund des anhaltenden<br \/>\nKreditkartennichtbesitzes von meinen Eltern Geld per Western Union<br \/>\ntransferieren lassen. Hohe Gebuehren und ein unguenstiger Wechselkurs brachten<br \/>\nGebuehren von fast 10% mit sich. Abgesehen davon ein grosses Dankeschoen an<br \/>\nmeine Eltern Karin &amp; Jost sowie meinen Freund Jena fuer die Unterstuetzung<br \/>\nvon Deutschland aus!!!<\/p>\n<p>Fuer die Rueckreise nach Melbourne haben wir uns diesmal<br \/>\nfuer einen Nachtzug entschlossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Strecke Melbourne \u2013 Sydney wurde bequem per Zug zurueckgelegt. Fuer meine ersten Tage in dieser Stadt wollte ich etwas neues ausprobieren: Couchsurfing. Dahinter verbirgt sich ein per Website (www.couchsurfing.com) nutzbares Netzwerk von Menschen aus der ganzen Welt, die sowohl Privatuebernachtungen anbieten als auch suchen. 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