Hoh Chi Minh City – besser bekannt als Saigon. Nach Laos und Kambodscha tat es gut, mal wieder “westliche” Atmosphaere zu spueren. Die Stadt im Sueden Vietnams ist definitiv einen Besuch wert.


Auf die Plaetze – fertig – los, so oder so aehnlich fuehlt man sich beim Ueberqueren einer Strasse in der Metropole. Millionen von Mopeds, die oft in alle Richtungen gleichzeitig fahren (auch entgegengesetzt der Fahrtrichtung einer Spur ist nichts ungewoehnliches)! Langsame Schritte und Geduld sind das Mittel zum Ziel. Nach ein paar Versuchen wird man auch schnell sicherer, wenn an einem links und rechts die Mopeds auf einer 4 spurigen Strasse vorbeirauschen.


Im Hostel habe ich diesmal Jakob (Hamburg) und Ammy (Perth/Australien) kennen gelernt. Auch wenn es anfangs etwas seltsam war, tat es doch gut, mal wieder deutsch zu reden. Und da Jakob auch schwer in Ordnung ist, haben wir Hanoi fast die ganze Zeit zusammen erkundet. Das bedeutete vor allem auch viel zu Fuss gehen, was sogar Spass gemacht hat – ehrlich 🙂 Hier ein paar Bilder.

Barausblick eines 5Sterne Hotels, leider nicht unser Hotel…

Dass in Asien alles auf Mopeds transportiert wird, ist ja allgemein bekannt. Die beiden Kollegen hingen mit diversen anderen zusammen auf einem Roller ab.

Wunderschoen anzusehen sind auch die Stromleitungen, die das Herz eines jeden deutschen Elektrikers hoeher schlagen lassen wuerden. Ich glaube, jeder neue Hausanschluss bekommt ein neues Kabel.

Pause an einem Bahnuebergang, genau hinschauen, da sind ein Mann & eine Frau! von der Bahngesellschaft (in der Mitte in blauen Hemden), die die Schranken manuell! auf und zu machen. Es waere so einfach, die Arbeitslosigkeit in Deutschland in den Griff zu bekommen 😉

Zwischenstopp irgendwo in einer netten Local Cafebar.

Der Nikolaustag wurde auch angemessen gefeiert, mit Weihnachtsbaum in rot & blau.

Alles und Jeder ist in Asien geschaeftstuechtig. Vor allem abends gibt es an jeder Ecke Verkaufsstaende. Durch diese kulinarische Passage haben wir uns komplett durchgegessen.

Dann gab es da noch meinen ersten Clubbesuch seit Start der Weltreise, ich meine natuerlich nur eine Disko. Das einzig Besondere waren die unzaehligen Tuersteher. Jeder war einem Tisch zugeordnet(es gab massenhaft Tische), wollte man durch die Menge laufen, gab es einen, der einem den Weg frei gemacht hat und die Todesstrafe stand darauf, sich mit einem Glas in der Hand nicht in der Naehe eines Tisches aufzuhalten – dann wurde man direkt von 2-3 Leuten an einen Tisch gefuehrt – ziemlich albern. Aber andere Laender, andere Sitten.

Um den kulturellen Teil auch nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir das Vietnamkriegsmuseum, die Chu Chi Tunnel und das Mekong Delta besucht. Das Museum hat wieder einmal gezeigt, dass Krieg einfach nur scheisse ist. Die Amerikianer haben hier menschenunwuerdiges verursacht. Die Tunnelanlagen der Viet Cong waren beeindruckend und im wahrsten Sinne des Wortes auch beklemmend. Die waehrend des Vietnamkrieges von den Amerikanern nicht zu bezwingenden Tunnel konnten auf einer Teilstrecke von bis zu 100m begangen werden(Deckenhoehe 80cm). Ich habe nach 10m einen der Ausgaenge aufgesucht, so aehnlich muss es in einem Sarg sein…

Dschungelfallen der Vietnamesen gegen die Amerikaner. Wie aus einem Film…

Die Tour zum Mekong Delta war leider nur ein Touri Nepp. 5 Stunden Busfahrt, unzaehlige Shops & die besten zwei Bilder koennt Ihr hier begutachten.

Danach gings mit einem Sleeper Bus weiter nach Nha Trang zum ersten Strandstop.